Carl Loewe Musiktage 2026
am 20. / 21. Juni 2026 und 26. / 27. / 28. Juni 2026
Carl Loewe Musiktage 2026 - Trotz Hitzestress ein großer Erfolg!
Die diesjährigen Carl Loewe Musiktage des Geschichtsvereins Unkel standen unter dem Motto „Die goldenen Zwanziger“ des Kultursommers Rheinland-Pfalz .
Sie fanden wie üblich an den beiden letzten Juniwochenenden mit insgesamt fünf , ausverkauften, Konzerten in der Burg Unkel und im Palmenhaus der Villa Henkel statt.
Das unter der Leitung von Marc Unkel erarbeitete Programm verband die Darbietung der Kompositionen des in der Stadt Unkel mit den Musiktagen geehrten romantischen Komponisten Carl Loewe und einiger seiner Zeitgenossen in überraschender und gekonnter Weise mit der Literatur und Musik der Zwanziger Jahre.
Zum Auftakt gab es durch das Schriftsteller-Ehepaar Meyer-Doerpinghaus vorgetragene Lesungen und Einordnungen von Texten von Rainer Maria Rilke, die sich insbesondere mit seiner Beziehung zur Musik befassten. Begleitet wurde dies durch Joanne Walter Unkel, Englischhorn, und Marc Unkel am Flügel mit Stücken von ua Elgar, Bozza, Piazolla und natürlich Loewe.
Die Quartett Serenade des zweite Abends war ebenfalls mit dem Ehepaar Unkel , L.Fabik, Horn, und E. Drobek, Fagott und Saxofon, besetzt.
Gespielt wurden ua Kompositionen von Haydn, Brahms , Fucik und Strauss, abgerundet durch eine schwungvolle Hommage an die 20er.
Am darauf folgenden Wochenende brachte der Auftritt der Mainzer Virtuosi , des Streicherensembles der Musikhochschule Mainz, unter der musikalischen und organisatorischen Leitung von Frau Prof. Anne Shih und Javier Carbone zwar leider
keinen frischen Wind in das Palmenhaus , aber doch ein abwechslungsreiches und wahrhaft virtuoses Programm der Werke von u.a. Grieg, Schubert, Liszt mit großartigen Violin-Soloauftritten durch Isabella Wang, Huyi Zhou und Junghwan Kim. Passend zum Motto wurden auch Rhythmen aus Filmmusik der 20er gespielt.
Der letzte Konzertabend wurde von dem eigens aus seinem derzeitigen Engagement bei den Salzburger Festspielen angereisten Sänger Cornelius Lewenberg zusammen mit Marc Unkel am Klavier gestaltet.
Mit viel Ausdruck brachte der junge Bariton eine Arie aus Mozarts „Cosi fan tutte“ und Lieder von Schubert und Schumann zu Gehör, auch die Ballade „Herr Oluf“ von Carl Loewe fehlte nicht. Auch hier folgten nach der Pause Charleston und Ragtime und zum Abschluss, „Die Uhr“ von Carl Loewe, vom Publikum gewünscht!
Der letzte Nachmittag am Sonntag galt wie immer einer besonderen Darbietung bei freiem Eintritt für die ganze Familie:
Clara Unkel, Creid Academy of Irish Dance, zeigte den Teilnehmern eine Probe ihres Könnens und machte sie mit einigen Tanzschritten vertraut.
Begleitet wurde dies von einer kleinen improvisierten Rhythmusgruppe unter Leitung von Marc Unkel am Klavier. Auch wenn, bedingt durch die Hitze, nur ein Teil der angemeldeten über 40 Besucher wirklich gekommen waren, gab es doch viel Spaß und nicht zuletzt einige Interessenten für eine noch zu gründende Tanzgruppe.
Die für Juni ungewöhnlich große Hitze verlangte von Musikern und Zuschauern viel Durchhaltevermögen besonders am zweiten Wochenende , aber mit Extraportionen Wasser war es unter den kühlenden Bäumen im Garten der Henkelvilla auszuhalten- und, wie eine Zuhörerin formulierte, „ zu Hause ist es auch heiß!“
Der Dank des Geschichtsvereins gilt zuvorderst den vielen Engagierten aus dem Verein, ohne deren tatkräftige Mithilfe bei Vorbereitung und Durchführung die Konzerte nicht stattfinden könnten. Ebenso dankbar sind wir den Förderern, die ihre Häuser und Gärten unentgeltlich zur Verfügung stellen, der Firma Rabenhorst für die Spende der beliebten kleinen Saftfläschchen, der Stadt Unkel und ihrem Bauhof und nicht zuletzt für finanzielle Unterstützung durch Spender und das Land Rheinland-Pfalz.
v.l.n.r: Marc Unkel, Joanne Walter-Unkel, Ulrich Meyer-Doerpinghaus, Annette Doerpinghaus
v.l.n.r: Marc Unkel (Klavier), E. Drobek (Fargott), L. Fabik (Horn), Joanne Walter-Unkel (Englischhorn)
Literarischer Nachmittag am 14. Juni 2026
im "Kleinen Schulz" in Unkel
Am Sonntag, den 14. Juni 2026, lasen Mitglieder des Geschichtsvereins aus dem Briefwechsel zwischen Ferdinand Freiligrath, dessen 150. Todestag in diesem Jahr begangen wurde, und seiner späteren Ehefrau Ida Melos, die er in Unkel kennengelernt hat.
Aus einer Anfrage zu einer Buchleihe ist eine leidenschaftliche Beziehung entstanden, die mittels der Korrespondenz nachempfunden werden konnte.
Insgesamt haben 43 Gäste dieses Angebot des Geschichtsvereins wahrgenommen und haben einen sehr unterhaltsamen Nachmittag erlebt, der von den beiden Schauspielern Wolfgang Ruland (Ferdinand Freiligrath) und Danny Görken-Bell (Ida Melos) eindrucksvoll dargeboten wurde.
Moderiert wurde diese Lesung von Dr. Udo Marquardt, der mit Hintergrundinformationen und kleinen Anekdoten über diese Liebesgeschichte die Zuschauer begeisterte.
Wieder einmal eine rundum gelungen Veranstaltung des Geschichtsvereins Unkel, der Lust auf mehr macht.
v.l.n.r.: Danny Görken-Bell (Ida Melos), Wolfgang Ruland (Ferdinand Freiligrath),
Dr. Udo Marquardt (Moderation)
GVU Exkursion zur Sayner Hütte am 02. Juni 2026
Am 02. Juni 2026 hat der Geschichtsverein Unkel (GVU) eine Exkursion zur Sayner Hütte in Bendorf-Sayn veranstaltet.
Der Einladung sind 17 GVU Mitglieder und Gäste gefolgt.
Neben der einstündigen Führung durch dieses architektonische Meisterwerk der Ingenieurbaukunst, inklusive der Besichtigung der Kunstgalerie mit Meisterwerken der in Sayn hergestellten Eisengusserzeugnissen, gab es auch die Gelegenheit, das Sayner Schloss und den Schmetterlingsgarten zu besuchen.
Die Besucher waren vollkommen begeistert und nahmen sich viel Zeit, die verschiedenen Gebäude der Sayner Hütte und die Kunstgalerie zu besichtigen.
Die Sayner Hütte - ein Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst
Eingebettet im idyllischen Tal des Saynbaches liegt das architektonische Meisterwerk von Weltrang.
Mit ihrer feingliedrigen neugotischen Gestalt hat sie Baugeschichte geschrieben.
Die Gießhalle von 1830 gilt als Prototyp des modernen Industriebaus und steht stellvertretend für den innovativen Geist der Frühindustrialisierung.
Sayner Hütte - Aussenansicht
mit Säulen und Fenstern
Sayner Hütte - Innenansicht
mit Dachkonstruktion und Kranvorrichtung
Sayner Hütte - Innenansicht
mit Seitenkränen
Sayner Hütte - Innenansicht
mit Inszenierung des Hochofens und seiner Technik
Sayner Hütte - Einige Erzeugnisse aus dem Gusswarenkatalog:
Sayner Hütte - Einige Beispiele der Kunstgussgalerie:
"Sayner Mücke" auf Rekkitz
- gusseiserne Stubenfliege in Originalgröße
Sayner Neujahrsplakette - 1848
Südportal des Kölner Doms
Der Schinkel Stuhl - 1828
Ein Stuhl aus einem Guss
"Gold gab ich für Eisen" - 1813
Schmuckstücke aus Eisen
Um Ihnen einen besseren Eindruck der Exkursion zu verschaffen, haben wir eine kleine Bildergalerie zusammengestellt.
Viel Vergnügen beim Anschauen...
"UNKEL LIEST" am 24. Mai 2026
Mit der dritten Auflage ist das Vorlesefestival UNKEL LIEST in der Kulturstadt am Rhein schon Tradition.
Seit 2023 veranstalten die Stadt Unkel und die Entwicklungsagentur Unkel mit ihren Partnern das Vorlesefestival. An verschiedenen Orten in der Unkeler Innenstadt kommen Literaturbegeisterte in den Genuss zahlreicher Werke, die in Unkel verfasst wurden oder eine besondere Verbindung zur Stadt haben.
Auch der Geschichtsverein Unkel hat sich wieder mit einem Stand aktiv daran beteiligt und den Erstverkaufstag ihres neuen Heimatmagazins "Unkel funkelt - Heft 04/2026" extra auf diesen Tag gelegt.
Bei herrlichem Sonnenschein gab es viel Gelegenheit mit Mitgliedern und Freunden des Geschichtsvereins in Kontakt zu treten und anderen Besuchern die Arbeit des Geschichtsvereins näher zu bringen.
Wiedermal ein tolles Event in Unkel...
Der Geschichtsverein Stand bei "Unkel liest' auf dem Willy-Brandt Platz
Horst Baermann, Gisela Meitzner, Werner Geißler, Wilfried Meitzner, Gabi Baermann
"Unkel funkelt" - Heft 04/2026 wird der Presse vorgestellt
Der Geschichtsverein Unkel (GVU) bringt in diesem Jahr die vierte Ausgabe seines Magazins „Unkel funkelt“ heraus.
Das neue Heft erscheint am Pfingstsonntag in gewohnter, hochwertiger Aufmachung: reich bebildert mit Themen rund um die Unkeler Geschichte und Kultur.
Das Magazin ist inzwischen zu einem wichtigen Aushängeschild des Geschichtsvereins geworden.
Am 21. Mai 2026 hat der Vorstand des Geschichtsvereins dieses neue Magazin im Rathaussaal der Presse vorgestellt, bevor es am Pfingstsonntag bei "Unkel liest" erstmalig zum Verkauf angeboten wird.
Der Leser erfährt in dem neuen Heft, wie die Bürger von Unkel das Jahrhunderthochwasser von 1926 erlebten und überlebten. Die Fluten des Rheins machten den Stadtkern damals vorübergehend zu einer Insel.
Eine weitere Geschichte erzählt das Leben des damaligen Bürgermeisters Josef Decku, der sich danach für die Verbesserung des Hochwasserschutzes einsetzte und später von den Nationalsozialisten aus dem Amt gedrängt wurde.
In einem Artikel wird das Theaterstück vorgestellt, das Mitglieder des GVU im September aus Anlass des 150. Geburtstages von Konrad Adenauer aufführen.
Ebenfalls vor 150 Jahren wurde Gregor Schwamborn geboren, der in der schwierigen Zeit von 1915 bis 1921 Pfarrer in Unkel war. Schwamborn kümmerte sich nicht nur um das Seelenheil seiner Gemeinde, er sorgte auch dafür, dass die Menschen, unabhängig von ihrer Konfession, die schweren Kriegs- und Nachkriegsjahre materiell überstehen konnten, zum Beipiel durch die Einrichtung einer „Volksküche“. Schwamborn bleibt bis heute eine prägende Gestalt für den Ort am Rhein.
Der Dichter Ferdinand Freiligrath(1810-76) lebte dort von 1839 bis 1841. Der Leser erfährt, was Freiligrath in Unkel trieb und wie er seine spätere Frau kennenlernte.
Er erhält in dem neuen Magazin Einblick in das tägliche Leben der Nachkriegszeit in Unkel, wo das Weinhaus Zur Traube prominente Gäste anzog. Unsere Autoren sprachen mit dem damaligen Chef der Traube, Karl Korf, und konnten Einblick in seine Gästebücher nehmen.
In einem weiteren Artikel wird der Gefängnisturm am südlichen Rand der Altstadt vorgestellt. Mit seiner charakteristischen Haube bestimmt er das Stadtbild und hat sich zu einem Wahrzeichen der Stadt entwickelt. Vor 40 Jahren wurde der Gefängnisturm der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zuvor war das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert dank des Einsatzes engagierter Unkeler Bürger restauriert worden.
Ein weiterer Artikel befasst sich mit dem Leben in der Stadt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nach dem Wiener Kongress hatten die Preussen das Rheinland übernommen und Unkel dem Regierungsbezirk Koblenz zugeschlagen. Die neuen Herren kamen mit den Rheinländern nicht immer gut aus und umgekehrt.
Nach dem 2.Weltkrieg musste sich Unkel neu aufstellen. Der politische Neuanfang fand 1946 mit der Gemeindewahl statt, bei der 90 Prozent der Bürger ihre Stimme abgaben. Auch darüber gibt ein Artikel in „Unkel funkelt“ Auskunft.
Ein weiterer Artikel ist dem wohl berühmtesten Bürger der Stadt gewidmet. Willy Brandt bezog sein letztes Domizil in Unkel just als in Berlin die Mauer fiel und verbrachte den Abend des 9. November in Unkel ohne Fernsehen und ohne Telefon.
Die Beiträge im neuen Magazin „Unkel funkelt“ wurden überwiegend von Mitgliedern des GVU geschrieben, allen voran von Stadtarchivar Wilfried Meitzner. Sie sind ergänzt durch großformatige Fotos, zahlreiche Faksimiles und Illustrationen.
GVU-Vorstand stellt "Unkel funkelt" - Heft 04/2026 vor:
(v.l.n.r) Wilfried Meitzner (Stadtarchivar), Tom Weingärtner (Pressesprecher), Wolfgang Ruland (Chefredakteur),
Gabi Baermann (1. Vorsitzende) und Gisela Meitzner (2. Vorsitzende)
Das Magazin wird dem Publikum am Sonntag, 24. Mai, auf dem Stand des GVU bei der Veranstaltung "Unkel liest" vorgestellt
und zum Preis von 6 Euro angeboten.
Ab Dienstag, 26. Mai, ist es an den bekannten Verkaufsstellen (Florian-Schädlich, Vorteil-Center, Buchhandlung Werber)
und natürlich direkt beim Geschichtsverein erhältlich.
"Auf den Spuren von Resi Schlief..."
(Haushälterin von Konrad Adenauer)
"Und wieder war es soweit..."
Vortrag des Geschichtsvereins - 26. März 2026
"Zuflucht in Unkel -
Adenauers Aufenthalt im PAX-Heim 1935/36"

Als Teil des Jubiläumsjahres zum 150. Geburtstag von Konrad Adenauer
hat unser geschätztes Vorstandsmitglied Wolfgang Ruland am 26. März 2026 einen sehr interessanten
und abwechslungsreichen Vortrag über Konrad Adenauers Aufenthalt in Unkel gehalten.
Vor vollbesetzter Kulisse am Originalschauplatz (im Speisesaal des PAX-Heims) erzählte er, wie es zu Adenauers Aufenthalt in Unkel kam, wie Adenauer die Zeit in Unkel verbrachte, womit er sich beschäftigte und wer ihn dort besucht hatte.
Die Zuschauer waren begeistert über die vielen Anekdoten und reichhaltigen Informationen über Adenauers Zeit in Unkel...
Aufgrund der hohen Nachfrage plant der Geschichtsverein diesen Vortrag noch einmal im Herbst des Jahres zu wiederholen.
Also, falls Sie den Vortrag verpasst haben sollten, werden wir Ihnen noch einmal Gelegenheit geben, diesen Vortrag live zu erleben.
Über Ort und Zeit werden wir Sie rechtzeitig informieren...
Wenn Sie sich schon vorab mit dem Thema befassen möchten oder als Nachlese zum Vortrag die Details noch einmal nachlesen möchten, empfehle ich Ihnen die Schriftenreihe Nr. 11 (Link zur Publikation), die sich diesem Thema ausführlich gewidmet hat.
Jahreshauptversammlung des
Geschichtsvereins Unkel e.V.
Am 29. Januar 2026 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung
des Geschichtsvereins Unkel e.V. statt.
Hauptaugenmerk der diesjährigen Hauptversammlung waren natürlich die Neuwahlen des Vorstandes (die alle 3 Jahre stattfinden), da der bisherige Vorsitzende Werner Geißler nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stand.
Das Ergebnis der Vorstandswahlen sieht, wie folgt aus:
1. Vorsitzende (neu)
Gabriele Baermann
2. Vorsitzende (neu)
Gisela Meitzner
...und hier die weiteren Ergebnisse der Vorstandswahl:
Schatzmeister
Karlheinz Görken
Schriftführer/Pressewart
Tom Weingärtner
Beisitzerin
Doris Fortuin
Beisitzerin
Daniela Görken-Bell
Beisitzer
Clemens von Weichs
Beisitzer
Wolfgang Ruland
Beisitzer (neu)
Horst Baermann
Stadtarchivar
Wilfried Meitzner
(geborenes Mitglied)
Gruppenbild des neuen Vorstandes:
Der neue GVU Vorstand (vlnr): Horst Baermann, Tom Weingärtner, Gisela Meitzner (2. Vorsitzende), Wilfred Meitzner,
Wolfgang Ruland, Gabriele Baermann (1. Vorsitzende), Daniela Görken-Bell, Karlheinz Görken, Clemens von Weichs
Nicht im Bild: Doris Fortuin
Im vollbesetzten Rathaussaal wurden auch die folgenden Themen ausführlich besprochen:
Ausblick auf das Jahr 2026
Ab Mitte Februar nehmen wir die Lesungen im Christinenstift wieder auf.
Im Frühjahr wollen wir das nächste Magazin – „Unkel funkelt“ Nummer 4 herausbringen.
Ein weiterer neuer Geschichtsbote ist in Arbeit. Er wird einen Vortrag unseres Stadtarchivars über den Unkeler Pastor Prof. Dr. Gregor Schwamborn aufgreifen und darüber hinaus weitere Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Sankt Pantaleon in Erinnerung rufen. Dieser Geschichtsbote war schon für 2025 vorgesehen, wurde wegen vorrangiger Aufgaben und durch die Jubiläumsveranstaltung nach 2026 verschoben
Im Jahresprogramm 2026 stehen wieder unsere bewährten Programmpunkte:
Wir beteiligen uns dieses Jahr aktiv an den Feierlichkeiten anlässlich des 150sten Geburtstages von Konrad Adenauer (der war am 05.01.2026), die von der Stiftung Bundeskanzler Adenauer-Haus in Rhöndorf initiiert worden sind.
Am 26.03. 2026 gibt es um 19:00 Uhr im PAX - -Heim einen Vortrag über Konrad Adenauer in Unkel.
Am 11. und 12. 09. 2026 werden wir in der Aula des Siebengebirgsgymnasiums Bad Honnef unser Adenauer – Theaterstück mit dem Titel „Konrad Adenauer – Stationen zwischen Unkel und Himmel“ aufführen.
Eine Jahresexkursion zur Sayner Hütte in Bendorf ist in Planung, ein Termin steht noch nicht fest.
Ehemalige Vorsitzende des Geschichtsvereins gratulieren Gabi Baermann und Gisela Meitzner zu ihrer Wahl.
(vlnr): Prof. Dr. Piet Bovy, Gabriele Baermann (1. Vorsitzende), Gisela Meitzner (2. Vorsitzende), Dr. Norbert Knoppik
und Werner Geißler
Laudatio für unseren scheidenden 1. Vorsitzenden: Werner Geißler
(Verfasst und präsentiert von unserem Stadtarchivar Wilfried Meitzner)
Lieber Werner,
ich habe noch Deine Stimme im Ohr, in den 10er Jahren, als unser damaliger Vorsitzender Piet Bovy immer mal wieder anklingen ließ, dass er ja nun lange genug den Vorsitz verantwortet habe, da sagtest Du stets: „Nein, also den 1. Vorsitzenden kann ich nicht machen, den zweiten ja, aber ich habe so viele andere Verpflichtungen, also der 1. Vorsitzende kommt nicht in Frage!“
Und dann geriet der Vorstand in arge Verlegenheit, Corona, Lock down, Querelen, Krise. Im März 2021 brauchten wir einen neuen Vorsitzenden – und Du, lieber Werner, hast keinen Moment gezögert. Dein Pflichtgefühl sagte Dir, ich muss und ich mach`s. Wie groß unsere Erleichterung war, kann man sich vorstellen.
Und wie es Deiner Natur und Deinem Charakter entspricht, Du hast diese Aufgabe mit vollem Einsatz und Ehrgeiz für ein gutes Gelingen
angepackt.
Schon 2014 warst Du in den Vorstand eingetreten und dem hochlöblichen Vorbild Deiner lieben Frau Gabi gefolgt. Bereits ein Jahr später übernahmst Du den 2. Vorsitz. In diesen über 10 Jahren hast
Du mit Deiner ruhigen, überlegten Art viel zu unserer harmonischen Zusammenarbeit im Vorstand, und damit zu unseren Erfolgen, beigetragen. Wie akkurat Du bei allen Aufgaben auf jede Einzelheit
geachtet hast, hat uns immer wieder staunen lassen. Die Erfahrung als Ministerialbeamter kam Dir dabei sehr zu Hilfe.
Wir danken Dir von ganzem Herzen.
Aber was uns diesen Abschied so viel leichter macht: Du bleibst uns ja weiterhin in ganz wichtigen Rollen erhalten. Unsere Besucher in Unkel führst Du als Stadtführer oder gar als Nachtwächter durch die spannende Geschichte unseres Städtchens und begeisterst Deine Zuhörer mit Deiner Fabulierkunst und Deinem schauspielerischen Talent. Letzteres zeigst Du ja schon seit unserem ersten Theaterstück in wechselnden Rollen auf Unkeler Bühnen. Vor allem als Pfarrer, Prälat oder Erzbischof glänztes Du immer als würdige Personifizierung des klerikalen Standes.
Lieber Werner, wir freuen uns, dass Du uns erhalten bleibst, und das hoffentlich noch recht lange.
Szenische Lesung in der Parkresidenz, Bad Honnef
Katastrophale Weihnachten - Teil 1 : "Drauß' vom Walde komm ich her..." - 21. November 2025
Theaterensemble GVU
(Gruppenbild)
Während der Aufführung...
(v.l. Danny Goerken-Bell,
Horst Baermann, Werner Geißler)
Nach der Aufführung...
(Gemeinsames Abendessen)
Katastrophale Weihnachten - Teil 2 : "Die Wunder der Heiligen Nacht..." - 11. Dezember 2025
Theaterensemble GVU
(Gruppenbild)
Szenenfoto 1 ...
(v.l. Kalle Goerken, Gabi Baermann, Werner Geißler)
Szenenfoto 2 ...
(v.l. Johann Feichtner, Kalle Goerken)
Der GVU Vorstand hat sich nun entschlossen, die Schriften zur Unkeler Geschichte und die älteren Geschichtsboten, die entweder nicht mehr verfügbar oder nur noch in geringer Stückzahl verfügbar sind, dem interessierten Leser auch online zur Verfügung zu stellen.
Dazu müssen Sie nur den jeweiligen Geschichtsboten oder die Schrift aufrufen, indem sie auf die Schaltfläche (Mehr...) in der Übersicht anklicken.
Dort finden Sie dann am Ende ein "Flipbook" der jeweiligen Publikation.
Für die Schriften zur Unkeler Geschichte und den Geschichtsboten 1 - 7, die nicht mehr lieferbar sind, haben Sie jetzt die folgenden Optionen :
Für die Geschichtsboten 8 - 14, die nur noch in kleiner Stückzahl lieferbar sind, haben wir Ihnen die folgende Option freigeschaltet :
Das Drucken bzw. Herunterladen ist derzeit noch deaktiviert.
Damit hoffen wir die Geschichtsboten bzw. Schriften zur Unkeler Geschichte auch für die Zukunft einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen, damit diese nicht in Vergessenheit geraten und auch weiterhin zugänglich bleiben.
Sie haben natürlich auch weiterhin die Möglichkeit die Schriften an den in der Rubrik Publikationen genannten Verkaufsstellen käuflich zu erwerben, falls Ihnen das lieber ist.
Viel Vergnügen beim Lesen,
Ihr GVU Vorstand
Weitere Themen der früheren Monate und Jahre
finden Sie auch in der Rubrik "Rückblick" unter dem
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